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Posts Tagged ‘Additive Manufacturing’

Was man mit 3D-Druck so alles machen kann… zum Beispiel sich selbst als Actionfigur drucken, eine (noch ziemlich rudimentäre) Hand-Prothese herstellen oder essbare Kunstwerke aus Ziegenkäse produzieren. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Das gilt auch für Apparate- und Anlagenbauer – der Traum von der maßgeschneiderten Anlage rückt ein gutes Stück näher. Im Labor druckt sich schon heute mancher Wissenschaftler seine Wunschapparatur „mal eben“ selbst.

„Miniature human face models made through 3D Printing (Rapid Prototyping)“ von S zillayali – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org /wiki//File:Miniature_human_face_models_made_ through_3D_Printing_(Rapid_Prototyping).jpg

Die Technologien, die dafür zur Verfügung stehen, sind vielfältig: Gedruckt wird beispielsweise mit Kunststoffen, Silikon, Aluminium oder Stahl. Je nach Material können unterschiedlichste Verfahren zum Einsatz kommen, vom Lasersintern oder Laserschmelzen über Pulverkleben, bei dem der feingemahlene Werkstoff mit Harzen oder Polymeren vermischt wird, bis zum 3D-Druck mit Photopolymeren. Aus den verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten ergibt sich eine schier unüberschaubare Vielfalt an Methoden, mit denen die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllt werden können.

Auch in der Prozessindustrie beflügeln die neuen Technologien die Fantasie: Statt Ersatzteile zu produzieren und im Container oder per Luftfracht um die halbe Welt zu schicken, könnten zukünftig einfach die Daten an den Drucker gesendet werden, der dann vor Ort das benötigte Teil in kürzester Zeit passgenau „ausspuckt“. Und wenn es eine Apparatur mit den gewünschten Spezifikationen nicht auf dem Markt gibt, wird sie eben berechnet und selbst gedruckt. Spezialanfertigungen und kleine Losgrößen spielen keine Rolle mehr, Werkzeuge und Formen werden überflüssig, und Material kann auch noch gespart werden. (mehr …)

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