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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Die Jahrestagungen: Über 150 Stunden Vortragsprogramm

Über 300 Vorträge in bis zu 12 Parallelsessions – vom Bioprozesstechniker bis zum Anlagenplaner, vom Fluiddynamiker bis zum Energieexperten – jeder findet bei den Jahrestagungen ein spannendes Programm. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, finden Sie unseren Programmplaner online  . Und die Anmeldung ist auch weiterhin geöffnet – registrieren Sie sich hier.

3d European Conference on Natural Products, 02.-02.09.2018, Frankfurt

Mehr als 200 Teilnehmer haben sich für die European Conference on Natural Products schon registriert.

NanoTox 2018 – International Conference on Nanotoxicology, 18.-21.09.2018, Neuss

Der Fokus der diesjährigen NanoTox liegt auf neuen Werkzeugen für die Risikobewertung von Nanomaterialien.

BIOFLAVOUR, 18.-21.09.2018, Frankfurt

Die BIOFLAVOUR verspricht einmal mehr, der diesjährige Höhepunkt für alle zu werden, die sich mit Aromen, Duftstoffen und funktionalen Inhaltsstoffen beschäftigen.

EFC-Workshop 2018: High Temperature Corrosion under Deposits, Salts and in Complex Gases: Towards Greener Energy, 26.-28.09.2018, Frankfurt

Die Energiewende und besonders die Gewinnung von Energie aus Biomasse bringen neue Herausforderungen für Hochtemperaturwerkstoffe mit sich, die in diesem Workshop diskutiert werden.

Thermodynamik-Kolloqium, 26.-28.09.2018, Kassel

Ob Energieverfahrenstechnik, Modellierung chemischer Prozesse oder Vorgänge an Grenzflächen – hier kommen alle Themen der Thermodynamik zur Sprache.

Bundesalgenstammtisch, 27.-28.09.2018, Karlsruhe

Mikroalgen sind vielseitig nutzbare Organismen – und eine mögliche Kopplung an Biogasanlagen eröffnet ganz neue Perspektiven auch für ländliche Räume. Was sonst noch alles möglich scheint oder heute schon ist, erfahren Sie beim Bundesalgenstammtisch.

Smart Sensors – mechanistic and data driven modelling, 01.-02.10.2018, Frankfurt

Längst leisten Sensoren weit mehr als “nur” Messwerte liefern – smarte Sensoren übernehmen Aufgaben der Datenverarbeitung, „soft sensors“ ahmen Erfahrungswissen menschlicher Anlagenführer nach. Wohin die Entwicklung geht, erfahren Sie bei der Tagung aus erster Hand.

 

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„Giftige Rußwolken über Lippstadt“ – „Brand bei Chemieunternehmen in Lingen“ – Große Brandereignisse sind in Industrieanlagen glücklicherweise eher selten. Doch wenn sie eintreten, können die Auswirkungen immens sein.

fire-165575_1920.jpg„Ein Blick auf die Liste der meldepflichtigen Ereignisse der letzten Jahre in Deutschland lässt sehr schnell deutlich werden, dass nach der Stofffreisetzung Feuer die häufigste Schadensursache ist. Legt man jedoch das finanzielle Schadensausmaß als Orientierungskriterium fest, stehen Brandereignisse in den letzten beiden Jahrzehnten unumstritten an erster Stelle als Ursachen für Großschäden. Dies ist auch dadurch begründet, dass als Konsequenz des Anlagenschadens oft auch ein Produktionsausfall und dadurch unter Umständen sogar ein Verlust von Kunden und Marktanteilen zu berücksichtigen sind“, sagt Guido Wehmeier, Leiter EHS & Werkinfrastruktur, BASF Lampertheim GmbH. Und auch in der öffentlichen Wahrnehmung spielen Brandereignisse eine große Rolle. Der Vertrauensschaden kann dabei immens sein und Standorte nachhaltig gefährden. Abschotten ist keine Lösung, darauf weist Ralf Schröder vom Regierungspräsidium Darmstadt, hin:“Der Brandschutz in Betriebsbereichen (früher Störfallanlagen) ist ein sehr wichtiges Thema! Durch die immer näher heranrückende Wohnbebauung in Ballungsräumen entsteht zunehmend Handlungsbedarf bei den Unternehmen; hierbei spielt auch die Informationsweitergabe an die Öffentlichkeit bzw. Nachbarschaft eine große Rolle.“

Vorbeugender Brandschutz

Um so wichtiger also, dass es zu solchen Ereignissen gar nicht erst kommt. Das fängt bei baulichen Voraussetzungen und der Gestaltung von Anlagen an. Experten wie Ulrich Krause, Lehrstuhlinhaber am Institut für Apparate- und Umwelttechnik, Otto-von-Guericke Universität Madgeburg, raten dazu, hier auf Expertise und Zielorientierung zu setzen: „Ingenieurwissenschaftliches Denken und schutzziel-orientierte Lösungen müssen im Brandschutz gegenüber der verbreiteten Vorschriftengläubigkeit mehr Raum gewinnen.“ Ulrich Seifert, Leiter Arbeitssicherheit und Umweltschutz bei Fraunhofer UMSICHT, ergänzt: „Auch ein großer Brand hat mal klein angefangen: Brände benötigen Gelegenheiten zur Entstehung und zur Ausbreitung. Diese Gelegenheiten wirksam zu minimieren, setzt ein Verständnis ihrer Voraussetzungen und Abläufe voraus.“ Dazu gehört beispielsweise, auch nicht-meldepflichtige Ereignisse zu erfassen,  zu analysieren und – ganz wichtig! – die Schlussfolgerungen zu kommunizieren. Für die Modellierung von Brandszenarien gibt es eine ganze Reihe von Modellen. Die Auseinandersetzung mit HEARTS als Ausbreitungsmodellierung, die Berechnung von Quelltermen oder das Verständnis von Phänomenen der Brandentstehung helfen dabei, Anlagen von vornherein nach Anforderungen des Brandschutzes auszulegen.

Hilfestellung beim Brandschutz bieten aber nicht nur Industriexperten und Behörden. Auch die Versicherungswirtschaft, die mit den Folgen von Brandereignissen und den oft hohen Schadenssummen umgehen muss, leistet einen Beitrag, wie Robert Schmid, Munich RE, erläutert: „Die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber Umweltbelastungen, Unfällen oder Störfällen sinkt dramatisch, nicht zuletzt aufgestachelt durch sog. Soziale Medien. Zeitgleich reduziert sich die brandschutz-technische fachliche Unterstützung von Unternehmen durch öffentliche Einrichtungen und Behörden. In dieser Situation steigender Anforderungen bei sinkender Unterstützung entwickelte Versicherungswirtschaft gemeinsam mit Vertretern des BDI eine Richtlinie, VDS 3824, geprägt von der Schadenerfahrung und den „Lessons learnt“, eine Unterstützung zur Bewertung und Planung von Brandschutzvorkehrungen, aus der täglichen Praxis heraus.“

Technische Vorkehrungen allein reichen aber nicht aus. Kommunikation und die Ausbildung der Mitarbeiter sind ein weiterer wesentlicher Faktor für erfolgreichen Brandschutz,  sagt Bernd Sassmannshausen, Head of Fire Protection and Site Security bei Merck KGaA: „Das Thema Sicherheit und damit auch der Brandschutz sind in der chemischen Industrie auf einem hohen Niveau. Dies resultiert aus Notwendigkeiten wegen der Lage in einem dicht besiedelten Gebiet in Mitteleuropa, aber insbesondere aus dem Selbstverständnis und der Selbstverpflichtung der chemischen Industrie. Die aktuellen Herausforderungen für den vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz liegen aus meiner Sicht in der Digitalisierung / Industrie 4.0 (Informationsgewinnung für den Einsatzfall) und der demografischen Entwicklung (ausreichend geeignete neue Mitarbeiter).“

Ist ein Brand entstanden, muss es trotzdem nicht zur Katastrophe kommen. Eine Vielzahl an Brandbekämpfungsmaßnahmen steht zur Verfügung. Doch auch hier liegt der Teufel im Detail – und die Chance in einer vorausschauenden Planung. Welches Löschmittel soll zum Einsatz kommen und wie erfolgt die Abwägung zwischen Löschwirkung und gesetzlichen Regularien z.B. im Chemikalienrecht? Thomas Leonhardt, Leiter Produktmanagement, Fabrik chemischer Präparate von Dr. Richard Sthamer GmbH & CO. KG , warnt vor übereilten Entscheidungen:“Brandschutz gefährdet durch Regulierung ohne Gesetz? Schaumlöschmittel haben sich als die am universellsten einsetzbaren Löschmittel erwiesen, die derzeit bekannt sind. Aktuelle legislative Initiativen zur Regulierung einzelner Inhaltsstoffe führen zu erheblichen Verunsicherungen auf Seiten der Anwender. In vorauseilendem Gehorsam und aus Gründen der mutmaßlicher Planungssicherheit schaffen diese Fakten, noch bevor ein Gesetz tatsächlich existiert.“ Und auch der richtige Einsatz von Löschanlagen will schon vor einem eventuellen Ereignis durchdacht und geübt sein, denn, so Detlef Roederer, Leiter Fachausschuss Technischer Brandschutz bei der Lonza AG in Visp / Schweiz „Löschanlagen sind eine prima Einrichtung – aber im Alltag zeigen sich diverse Probleme.“

Am Ende müssen alle beim Brandschutz Hand in Hand arbeiten – das sagt Jochen Schäfer, Leiter HSE Wirkstoffe, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH „Die Zukunft liegt in der Vernetzung von Brandschutz, Explosionsschutz und Anlagensicherheit in der Prozessindustrie; wir müssen die Silos – so denn noch vorhanden – hier weiter aufbrechen.“

Eine Möglichkeit dazu bietet das DECHEMA-PRAXISforum „Brandschutz in der chemischen Industrie“ am 29. und 30. August 2018 in Frankfurt. Treffen Sie diese und weitere Experten, diskutieren Sie über aktuelle Entwicklungen und tauschen Sie Erfahrungen aus. Melden Sie sich jetzt an!

www.dechema.de/Brandschutz

 

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Ihr Themengebiet erkunden konnten die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung „Biobasierte Chemie im Fluss“ am 24. und 25. Oktober 2017 nicht nur im übertragenen Sinne. In Straubing begegneten ihnen die Fragestellungen des Vortragsprogramms fast schon auf Schritt und Tritt: Es ging um Wertschöpfungsketten vom Acker bis zum chemischen Produkt, und alle diese Schritte lassen sich in der „Region der nachwachsenden Rohstoffe“ erleben. „Das Motto der Veranstaltung trifft genau auf unsere Region zu“, sagt Andreas Löffert, Geschäftsleiter des Zweckverbands Hafen Straubing-Sand, dazu. „Wir haben Rohstoffe, wir haben Anlagen – nicht nur für die Produktion, sondern mit dem Hafen und dem Gründerzentrum auch die notwendige Infrastruktur – und wir werden zukünftig mit der geplanten Open-Access-Demoanlage ein einmaliges Angebot für Unternehmen vom Start-up bis zum Global Player.“

Die zweitägige Veranstaltung wurde von der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie mit Unterstützung der BioCampus Straubing GmbH organisiert. Expertinnen und Experten aus Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen aus ganz Deutschland und aus Österreich nutzten die Gelegenheit, sich über neue Entwicklungen bei der Nutzung von Biomasse als Rohstoff zu informieren. Die Aspekte gehen dabei weit über die biotechnologische oder chemische Umwandlung hinaus: Angefangen von der Logistik, um die dezentral und häufig saisonal anfallenden Rohstoffe zu den Produktionsanlagen zu bringen, über die Prozesse in diesen Anlagen bis hin zu Fragen, welche Produkte so zugänglich sind, wie das Interesse der Verbraucher daran geweckt wird und wie die Bioökonomie ethisch gestaltet werden kann . Auch der Anbau geeigneter Pflanzen, die idealerweise neben der Funktion als industrieller Ressource auch die Biodiversität fördern, gehört zu den Fragestellungen der Bioökonomie. „Pflanzenzüchtung ist in der Lage, die Biomassequalität erheblich zu verbessern, sowohl qualitativ als auch quantitativ“, sagte dazu Dr. Fred Eickmeyer, ESKUSA GmbH, der unter anderem Russischen Löwenzahn als Kautschuklieferanten anbaut und anschaulich darstellte, dass Lupine nicht gleich Lupine ist.

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Bild: Clariant

Neben den Fachvorträgen und den ausgestellten wissenschaftlichen Postern war die Besichtigung der sunliquid-Demonstrationsanlage von Clariant im Hafen Straubing ein echtes Highlight, wie auch Prof. Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA, feststellt: „Wir erleben hier, wie sich eine Region gezielt aufstellt; so etwas bekommt man bei einer wissenschaftlichen Veranstaltung selten mit. Zusätzlich hatten wir Gelegenheit, eine Demoanlage zu besichtigen und deren Leiter alle erdenklichen Fragen zu stellen – das ist einmalig!“

Die DECHEMA organisiert regelmäßig Veranstaltungen und weitere Aktivitäten rund um die Bioökonomie. Mehr dazu unter http://dechema.de/biooekonomie.html

 

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Fernsehdokumentation zum „Wunder Biotechnologie“
Was ist Biotechnologie und wo begegnet sie uns im Alltag? Die ntv-Dokumentation „Wunder Biotechnologie –Mikroorganismen leisten Großes“ zeigt, was Biotechnologie bedeutet und wo sie schon heute zum Einsatz kommt. Im Lauf der einstündigen Sendung kommen Experten aus Wissenschaft und Industrie zu Wort. Professor Dr. Jens Schrader, Vorstand des DECHEMA-Forschungsinstituts, beschreibt dabei die Anfänge der Biotechnologie, erläutert die wissenschaftlichen und technischen Herangehensweisen, umreißt die Anwendungsfelder und gibt einen Ausblick auf die noch ungenutzten Möglichkeiten, die sich aus dem Einsatz biotechnologischer Verfahren ergeben. Ergänzt um Anwendungsbeispiele und Eindrücken aus Laboren und Produktionsanlagen vermittel die Sendung allen Interessierten einen guten Überblick über Stand und Potenziale der Biotechnologie.
Die Dokumentation ist kostenfrei zugänglich unter https://www.tvnow.de/ntv/n-tv-dokumentation/wunder-biotechnologie-mikroorganismen-leisten-grosses-2017-08-21-17-08-00

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Die neue Ausgabe unsers DFI-Newsletters ist da: Sie stellt die neue Struktur der Institutsleitung vor. Informieren Sie sich außerdem über aktuelle Aktivitäten auf verschiedenen nationalen und internationalen Veranstaltungen und über neu begonnene Forschungsprojekte.
Auch über den Besuch von Schülern im Rahmen der Route der Industriekultur junior und den letzten Stiftungstag wird berichtet.
http://ow.ly/WWk730eo88T

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Hält die Kalkulation der künftigen Preisentwicklung stand? Dieser Frage kommt bei Investitionsentscheidungen im Anlagenbau eine große Bedeutung zu. Damit Aussagen dazu nicht ein vager Blick in die Glaskugel bleiben, gibt es seit Jahrzehnten den Chemieanlagen-Baupreisindex der CHEMIE TECHNIK. Dessen Struktur und Aussagekraft ist allerdings in die Jahre gekommen. Der Processnet-Arbeitsausschuss „Cost Engineering“ hat deshalb einen neuen Chemieanlagenindex entwickelt. In einem aktuellen Artikel stellen beteiligte Experten das neue Werkzeug vor: http://ow.ly/LqGs30eiI1B

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Bei der diesjährigen Vergabe der Max-Buchner-Forschungsstipendien waren 17 junge Wissenschaftler aus 15 Forschungseinrichtungen erfolgreich: Ihre innovativen Vorhaben aus den Bereichen Chemische Technik, Verfahrenstechnik, Biotechnologie und anderen Forschungsgebieten werden mit je 10.000 Euro gefördert. Anträge für die neue Förderperiode können bis zum 15. September 2017 eingereicht werden. http://ow.ly/jU1W30cSpCT

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