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Archive for the ‘Themen’ Category

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Und jetzt? Nicht verpassen – Call for Paper für die Jahrestreffen der ProcessNet-Fachgruppen im Frühjahr 2019!
Alle weiteren Treffpunkte für Verfahrenstechniker und Biotechnologen immer aktuell im Veranstaltungskalender – wann sehen wir uns?

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Forum Startup ChemieAm 12.09.2018 diskutierten Vertreter aus Politik, Industrie und Wissenschaft sowie Kapitalgeber und Gründer im Rahmen der Eröffnung des „Forum Startup Chemie – FSC“ in Berlin, wie man die Gründungskultur in Deutschlands Chemie-Sektor stärken kann.

Wichtig sei, dass die exzellenten Forschungsergebnisse deutscher Universitäten verstärkt auch in Unternehmensgründungen umgesetzt werden. Neben der Sensibilisierung von Forschern für das Thema „Gründen“ würden z.B. auch eine verstärkte Bereitstellung entsprechender Labore, der Ausbau Chemie-spezifischer Fördermaßnahmen für bestimmte Phasen, steuerliche Anreize oder der Abbau bürokratischer Hürden wichtige Anreize zur Gründung setzen.

Das FSC wird sich dieser Herausforderungen annehmen, indem es bereits vorhandene Maßnahmen und Aktivitäten methodisch aufeinander abstimmt und, wo nötig, neue etabliert. Es hat sich zum Ziel gesetzt, gleichermaßen Anlaufstelle für Gründungswillige, Gründer, Investoren und für die chemische Industrie zu sein, indem es entsprechende Stakeholder-Netzwerke und Unterstützungsmaßnahmen anbietet. Darüber hinaus möchte die Initiative die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Startups verbessern und entsprechende Fördermaßnahmen initiieren.

Initiatoren der Plattform sind der Bundesverband Deutsche Startups, das Business Angels Netzwerk Deutschland, die DECHEMA, die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Verband der Chemischen Industrie (VCI) und der High-Tech Gründerfonds (HTGF). Nähere Informationen finden Sie hier: http://forum-startup-chemie.de/

 

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nano-184187_1280Nanomaterialien haben längst Einzug in den Alltag gehalten. Ob als Bestandteil von Sonnencreme, im Handyakku, als Textilbeschichtung oder beim Einsatz in der Pharmazie, die besonderen Eigenschaften der winzigen Teilchen machen manches moderne Produkt überhaupt erst möglich. Dennoch flammen in der Öffentlichkeit immer wieder Diskussionen über die Sicherheit von Nanomaterialien auf. Die Wissensplattform „DaNa“ hat sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, zuverlässige Informationen über verschiedene Nanomaterialien, ihren Einsatz und ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zur Verfügung zu stellen. In diesem Kontext hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung nun eine neue Broschüre „Nanomaterialien im Alltag“ herausgegeben. Sie beschreibt nicht nur allgemeinverständlich, warum „nano“ so besonders ist und in welchen Produkten Nanomaterialien zu finden sind. Auch Forscher kommen zu Wort: In Kurzinterviews erklären sie u.a., warum es so schwierig ist, die Exposition zu messen, welche Rückschlüsse Tests an Zellkulturen auf die Wirkung im Körper zulassen, wie sich Carbon-Nanotubes in der Produktion gefahrlos einsetzen lassen oder wie man Nanopartikel im Körper aufspürt. Auch Informationen zur Risikobewertung und zur Regulierung von Nanomaterialien finden sich in der Publikation.

Die Broschüre kann unter https://www.bmbf.de/pub/Nanomaterialien_im_Alltag.pdf kostenfrei heruntergeladen werden.

Informieren Sie sich über die aktuellsten Erkenntnisse aus der Nanotoxikologie-Forschung und treffen Sie internationale Experten bei der NanoTox 2018 – 9th International Conference on Nanotoxicology, 18. – 21. September 2018. Mehr unter http://nanotox2018.org/

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Die Jahrestagungen: Über 150 Stunden Vortragsprogramm

Über 300 Vorträge in bis zu 12 Parallelsessions – vom Bioprozesstechniker bis zum Anlagenplaner, vom Fluiddynamiker bis zum Energieexperten – jeder findet bei den Jahrestagungen ein spannendes Programm. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, finden Sie unseren Programmplaner online  . Und die Anmeldung ist auch weiterhin geöffnet – registrieren Sie sich hier.

3d European Conference on Natural Products, 02.-02.09.2018, Frankfurt

Mehr als 200 Teilnehmer haben sich für die European Conference on Natural Products schon registriert.

NanoTox 2018 – International Conference on Nanotoxicology, 18.-21.09.2018, Neuss

Der Fokus der diesjährigen NanoTox liegt auf neuen Werkzeugen für die Risikobewertung von Nanomaterialien.

BIOFLAVOUR, 18.-21.09.2018, Frankfurt

Die BIOFLAVOUR verspricht einmal mehr, der diesjährige Höhepunkt für alle zu werden, die sich mit Aromen, Duftstoffen und funktionalen Inhaltsstoffen beschäftigen.

EFC-Workshop 2018: High Temperature Corrosion under Deposits, Salts and in Complex Gases: Towards Greener Energy, 26.-28.09.2018, Frankfurt

Die Energiewende und besonders die Gewinnung von Energie aus Biomasse bringen neue Herausforderungen für Hochtemperaturwerkstoffe mit sich, die in diesem Workshop diskutiert werden.

Thermodynamik-Kolloqium, 26.-28.09.2018, Kassel

Ob Energieverfahrenstechnik, Modellierung chemischer Prozesse oder Vorgänge an Grenzflächen – hier kommen alle Themen der Thermodynamik zur Sprache.

Bundesalgenstammtisch, 27.-28.09.2018, Karlsruhe

Mikroalgen sind vielseitig nutzbare Organismen – und eine mögliche Kopplung an Biogasanlagen eröffnet ganz neue Perspektiven auch für ländliche Räume. Was sonst noch alles möglich scheint oder heute schon ist, erfahren Sie beim Bundesalgenstammtisch.

Smart Sensors – mechanistic and data driven modelling, 01.-02.10.2018, Frankfurt

Längst leisten Sensoren weit mehr als “nur” Messwerte liefern – smarte Sensoren übernehmen Aufgaben der Datenverarbeitung, „soft sensors“ ahmen Erfahrungswissen menschlicher Anlagenführer nach. Wohin die Entwicklung geht, erfahren Sie bei der Tagung aus erster Hand.

 

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SmartSensors

The emergence of new production philosophies, initiated by the FDA’s PAT initiative and in particular the German government’s future project Industry 4.0, has led to a reorientation of sensor technology, which will be trend-setting for biotechnology processes with their special requirements – especially continuous and/or integrated production – in the coming years. Under the maxim of process observability and controllability,a clear trend towards smart sensors with a clear focus on sensor intelligence, decentralization, multi-sensor systems and miniaturization has become apparent.

How to avoid drowning in the data flood

Driven by the state initiative of the future project Industry 4.0, the real and virtual world merge into the Internet of Things. Through intelligent methods of process monitoring and decision making, production processes, companies and complete value chains are to be controlled and optimized almost in real time. In the context of a holistic and sustainable implementation of the vision of the intelligent company, it is particularly important for the field of biotechnology with its high demands on product quality and safety as well as the sometimes highly complex production processes and structures to obtain reliable data for production control. More and more modular, intelligent and networked components must make this data available and via integrated analytical tools take over the simult

aneous evaluation of this flood of data. In this context, smart sensors are sensors that perform complex signal processing tasks in addition to the actual measurement task, can be parameterized and diagnosed and can provide additional information about themselves and the process environment.

Especially for the applicability to biotechnological processes, the following elements of extended sensor intelligence are of essential importance, as they will provide users with greater process reliability as well as cost and time savings:

  • Self-diagnosis, self-identification and reporting of one’s own status
  • Possibility of executing decentralised logic functions (If-Then) and processing complete process functions (only result is reported to PLC) for increasing process reliability and reducing the volume of data to be transmitted
  • Independent validity check of the measured values and adequate information summary
  • Selection and evaluation of process profiles, characteristics and parameters and transfer to status and status messages such as „in control“ or „out of control”
  • direct interaction with assigned actors via decentralised control units
  • Trend determination and prediction of process flows

The extension of sensor intelligence is particularly important for its applicability to biotechnological processes. The possibility of self-diagnosis, self-identification and reporting of the own status should take place in the sensor, so that an independent validity check of the measured values can be transferred to the control system. As a result, the routine testing work in the laboratory can be reduced. Checks are only carried out when necessary and the personnel capacities released as a result can be re-allocated in the company to add value.

Requirements for sensors in biotechnology

The prerequisite for this is an adequate information summary of the available data and suitable data preprocessing with the execution of decentralized logic functions. In this way, the smart sensor can independently record process events and evaluate the determined events using a corresponding functionality (e.g. correlation analyses of abiotic and biotic data).  The actual control is transferred for further processing in the control cycle. The independent process analysis, parameter evaluation and decision making of the individual sensor or in combination, for example as a multi-agent framework, offers enormous potential in terms of optimising and increasing the efficiency of bioprocesses. In particular, the complex topic of population heterogeneity and the use of complex substrate matrices open up a broad spectrum to explore the possibilities and limitations of the smart sensors with regard to innovative population concepts and models.

This text is an excerpt of the position paper “Smarte Sensoren für die Biotechnologie”, DECHEMA 2017. If you want to learn more about the concept, applications and technologies for smart sensors, join the conference „Smart Sensors – mechanistic and data driven modelling“ on 1-2 October 2018, Frankfurt.

 

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Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern komplette Geschäftsmodelle, heben neue Effizienzpotenziale und stärken die Wettbewerbsfähigkeit. In der Prozessindustrie ist traditionell die Mess-, Regel- und Automatisierungstechnik stark, aber die Einführung des „Internet der Dinge“ ist eher zögerlich. Das Symposion erkundete mit Vorträgen und Kreativworkshops , welche speziellen Anforderungen die Prozessindustrie hat, was schon umgesetzt wurde und wo noch Handlungsbedarf besteht. Dazu sollte der gesamte vertikale Asset Life Cycle von der Verfahrensentwicklung über die Produktion bis zum Rückbau sowie der horizontale Supply Chain Life Cycle vom Lieferanten bis zum Kunden in der chemischen Produktion in Bezug auf die Chancen und Risiken der Digitalisierung betrachtet werden.

Impressionen vom Tutzing-Symposion 2018

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bee-3348973_1920Der BAYER-Konzern wird die Dosierempfehlung für das Pestizid Sivanto nicht anpassen. Ein Sprecher des Konzerns sagte gegenüber dem DECHEMA-Newsletter, das Mittel sei bei sachgerechter Anwendung für Bienen sicher. Die Dosen, die in einer jüngst veröffentlichten Studie der Uni Würzburg verwendet wurden, entsprächen „nicht der landwirtschaftlichen Praxis“.

Es lohnt sich, den Fall der Reihe nach anzuschauen: Flupyradifuron stammt aus der Gruppe der Butenoloide. Es bindet sich an die Rezeptoren der Nervenzellen von Insekten und stört dadurch die Weiterleitung von Nervenreizen. Eigentlich gilt es als bienenfreundlicher, als Neonikotinoide, die bisher zum Einsatz kamen und von denen die EU am vergangenen Freitag drei Wirkstoffe verboten hatte.

Lernblockaden bei Bienen

Jetzt haben die Würzburger Wissenschaftler aber doch einen unschönen Effekt von Flupyradifuron gefunden. Grob gesagt kommt ihre Studie zu dem Ergebnis, dass ab einer bestimmten Dosis der Wirkstoff dafür sorgt, dass sich Bienen nicht mehr so gut merken können, was sie am Tag vorher gelernt haben. Das wäre schlecht: ein Bienenvolk ist für sein Überlegen schlicht und einfach darauf angewiesen, nicht jedes Mal aufs Neue den Weg zu den besten Blüten zu suchen.

Die Würzburger Wissenschaftler haben offenbar bewusst eine zu hohe Dosis für ihre Studie genommen – aber warum?

Um darauf eine mögliche Antwort zu bekommen, muss man etwa zehn Jahre zurückschauen. 2008 starben im baden-württembergischen Rheintal 11.500 Bienenvölker. Jemand hatte Mais mit einer zu hohen Dosis eines Neonicotinoids behandelt. Weil das Saatgut außerdem nicht sachgerecht gebeizt worden war, entstand beim Ausbringen eine riesige Staubwolke aus Insektengift. Die Folge: ein massenhaftes Bienensterben.

Viele Fragen offen

Die Würzburger Wissenschaftler sagen zwar auch, dass bei einem bestimmungemäßen Gebrauch die Bienen nicht mit einer zu hohen Dosis von Flupyradifuron in Berührung kämen. Dennoch sind für sie noch eine Reihe von Fragen offen: Wie verträgt sich der Wirkstoff mit anderen Pestiziden? Wie wirkt er bei anderen Bestäubern? Hat er neben dem Lernverhalten auch Folgen für Motorik und Orientierung?

Was bleibt, ist also ein Auftrag an Wissenschaft, Wirtschaft und Politik: Es muss so schnell wie möglich mehr auf diesem Gebiet geforscht werden. Denn wenn man auf der einen Seite bestimmte Pestizide verbietet und den Landwirten damit Instrumente für ihre Arbeit wegnimmt, sollte man sie nicht ohne Alternativen im Regen stehen lassen. Jedenfalls nicht mit einer Alternative, bei der so viele Punkte offen sind.

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